Moderne Saucen im Wandel der Zeit

Speisen unterliegen dem Wandel der Zeit und ebenso die dazugehörigen Saucen. Die Ernährung war früher eine ganz andere als heute. Saucen wurden erst zu der Zeit der Römer bekannt und beliebt. Die Römer übergossen sozusagen ihre Fleischspeisen, um den unangenehmen Fleischgeruch zu übertünchen. Die wirklich ersten feinen Saucen entstammen der französischen Küche. Französische Köche experimentieren und verfeinerten die Saucen immer wieder aufs Neue.

Die berühmte Saucengrundlage, die Mehlschwitze, wurde im 17. Jahrhundert in Frankreich erfunden. Der berühmte Koch Marquis de Béchamel rührte zum ersten Mal eine Béchamelsauce (siehe Wikipedia) aus einer Mehlschwitze, dazugehörigen Gewürzen und Milch an. Somit erhielt die Sauce seinen Namen.

Heutzutage benötigen wir Saucen für einen Schweinebraten, eine leckere Ente aus dem Backofen wäre ohne Sauce unvorstellbar, für Pastagerichte, den Salat und für ein deftiges Steak und einen gebratenen Fisch.

Als Grundlage dienen helle und dunkle Saucen und werden zumeist mit einem Fond oder Sahne verfeinert und angerührt. Grundlage für eine Soße ist Wasser, gegebenenfalls der Saft eines Bratens, Gemüsebrühe oder ein Weiß- oder Rotwein, Essig und Öl für den Salat oder als Variante mal mit einem Joghurt verfeinert.

Kalte Saucen werden gerne für Dips und Fingerfood verwendet und hier kann auch mal mit exotischen Gewürzen experimentiert werden.

Süsse Speisen kann man mit Fruchtsaucen und Vanillesaucen eine besondere Note geben. Panna Cotta (siehe Wikipedia) mit einer Himbeersauce ein Klassiker und immer wieder ein Genuss.

Ein paar ganz bekannte Saucen sind die Sauce Hollandaise, ohne diese wäre die Spargelsaison nicht vorstellbar. Die bekannte Béchamelsauce und zur Grillsaison darf eine Barbecuesauce nicht fehlen.

Die italienische Küche und ihre herrlichen Pastasaucen: Spaghetti mit herrlichen Tomatensaucen und diversen variablen Zutaten, Tortellini mit einer cremigen Sahne-Schinken-Sauce.

Seien Sie experimentierfreudig und versuchen Sie es mal mit einer Whiskey-Sahne-Sauce zu einem Fruchtkompott, eine Nougatsauce zu einem klassischen Grießflammeri. Es gibt so viele Variationsmöglichkeiten und den eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Was wäre unsere Küche, ohne Saucen.

Subscribe / Share

Article by admin

Authors bio is coming up shortly.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>